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Warum Baumwollbeutel nicht automatisch eine umweltfreundliche Alternative sind

Sie sind das Sinnbild für Umweltverschmutzung: knisternde Einweg – Plastiksackerl. Im Jänner 2020 wurde ihr Verkauf in Österreich offiziell verboten, ihre Umweltschädlichkeit ist mittlerweile bekannt. Schon länger trägt die hippe Konsumgesellschaft daher lieber Baumwolle statt Plastik. Das Baumwollsackerl ist mittlerweile zu einem modischen Accessoire aufgestiegen. Doch der Stoffbeutel ist nicht automatisch umweltfreundlicher als eine Plastiktüte, wie Michaela Knieli, Expertin für Ernährung und Ökotextilien bei der Umweltberatung Österreich, im Gespräch mit Inspektorin Grün verrät. Die biologisch abbaubare Alternative bringt bei genauerer Betrachtung einige Laster mit sich.

ACTICELL: Wir lassen Maschinen statt Menschen die Jeans bleichen

Im Interview: Christian Schimper hat Lebensmittel- und Biotechnologie in Wien studiert und dort und an der Universität Innsbruck eine umweltverträgliche Methode für das Bleichen von Jeans entwickelt. 2014 gründete er das Spin-Off Acticell, das in Tulln angesiedelt ist. Er will umweltfreundlichere Lösungen für die vier Milliarden Jeans finden, die jährlich hergestellt werden.

Warum spenden Unternehmen Geld an Organisationen, Gabriele Faber-Wiener?

Ist es ein Problem, wenn Unternehmen Geld an Organisationen spenden? Und was bezwecken sie eigentlich damit? Gabriele Faber-Wiener ist Expertin und Dozentin im Bereich Business-Ethik und kennt das Themenfeld aus vielen Perspektiven – Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Im Gespräch mit Inspektorin Grün erzählt sie, was hinter den Spenden steckt und warum beide Partner oftmals zögern, transparent zu sein.